Belastungsübung im Straßentunnel Dürnstein

von Christoph Gruber / Manfred WimmerZuletzt am Freitag, 29. März 2019 geändert.
Bislang 1082x gelesen.

Den letzten Sonntag vor der Eröffnung des neu sanierten Straßentunnels in Dürnstein, nutzten die Feuerwehren Dürnstein und Krems für eine groß angelegte Atemschutzübung.

Da die beiden Feuerwehren in ihren Einsatzgebieten einen Straßentunnel sowie drei Eisenbahntunnel betreuen, nahme beide gemeinsam die Möglichkeit wahr, um Erfahrung für Einsatztaktiken und Leistungsgrenzen zu sammeln.

Knapp 60 Mitglieder der beiden Wachauer Feuerwehren nutzten den sonnigen Vormittag um in der Tunnelröhre mehrere Transportmöglichkeiten für Mensch und Gerät mit normalen Pressluftatmern (ca. 1600l Atemluft) und Langzeitpressluftatmern (ca. 3200l Atemluft) zu vergleichen.

(c) Manfred Wimmer(c) Manfred Wimmer(c) Manfred Wimmer(c) Manfred Wimmer(c) Manfred Wimmer(c) Manfred Wimmer(c) Manfred Wimmer(c) Manfred Wimmer(c) Manfred Wimmer(c) Manfred Wimmer(c) Manfred Wimmer(c) Manfred Wimmer(c) Manfred Wimmer

Die acht zeitgleich eingesetzten Atemschutztrupps bekamen unterschiedliche Aufgaben zugeteilt und wurden jeweils von einer Begleitperson eskortiert. Die Aufgaben der Trupps reichten von der einfachen Vornahme eines Rollcontainers, über das Tragen von Druckschläuchen bis zum Personentransport mit Anhänger, Korbtrage und Korbtrage mit Rollen.

Manche der Aufgaben ließen sich einfach bewältigen, andere forderten den Körper doch massiv, aber jeder Trupp konnte seine Aufgabe bravourös erfüllen.

(c) Manfred Wimmer(c) Manfred Wimmer(c) Manfred Wimmer(c) Manfred Wimmer(c) Manfred Wimmer(c) Manfred Wimmer(c) Manfred Wimmer(c) Manfred Wimmer(c) Manfred Wimmer(c) Manfred Wimmer(c) Manfred Wimmer(c) Manfred Wimmer(c) Manfred Wimmer(c) Manfred Wimmer(c) Manfred Wimmer

Nach einer Regenerationspause und dem neuerlichen Aufrüsten der Atemschutzgeräte mit gefüllten Atemluftflaschen rotierten die Trupps auf andere Stationen und stellten sich neuerlich der Herausforderung. Ziel war es Unterschiede zwischen den verwendeten Pressluftatmern zu vergleichen, um für die Einsatztaktik wertvolle Schlüsse ziehen zu können.

In der Zwischenzeit kümmerten sich das Personal des Atemschutzsammelplatzes, welcher von Mitgliedern der Feuerwehren Dürnstein, Krems und Senftenberg betreut wurde, um das Füllen der verbrauchten Atemluftflaschen (in Summe waren dies 72 Stk).

(c) Manfred Wimmer(c) Manfred Wimmer(c) Manfred Wimmer(c) Manfred Wimmer(c) Manfred Wimmer(c) Manfred Wimmer(c) Manfred Wimmer(c) Manfred Wimmer(c) Manfred Wimmer(c) Manfred Wimmer(c) Manfred Wimmer(c) Christoph Gruber(c) Christoph Gruber

Nach dem zweiten Ausmarsch wurden die Fahrzeuge einsatzbereit aufgepackt und nach einer kurzen Nachbesprechung konnte der Übungsvormittag um 11:30 Uhr beendet werden.

In den kommenden Wochen werden die Verantwortlichen der beiden Feuerwehren die Ergebnisse bewerten und die bestehenden Taktiken evaluieren.


Eingesetzte Kräfte:

58 Einsatzkräfte der Feuerwehr

1 Hilfeleistungsfahrzeug
2 Kleinlöschfahrzeuge
1 Kommandofahrzeug
2 Mannschaftstransportfahrzeuge
3 Tanklöschfahrzeuge

FW Egelsee
FW Hauptwache
FW Rehberg

FF Dürnstein